The Poet's Role: Lyric Responses to German Unification by Poets from the GDR

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Rodopi, 2001 - 366 páginas
This study of contemporary German poetry represents the first attempt to examine comprehensively and at some length the lyric response to the unification period. It sets out to investigate, by means of close textual analysis, whether the German 'Wende' was also a turning-point for poetry, exploring how GDR poets responded both to the revolutionary events of 1989 and subsequently to the new, united Germany. An introductory chapter considers what is distinct about poetry as a genre, especially under censorship or amid historic change, as well as outlining the post-unification 'Literaturstreit'. The following chapter offers a survey of the poet's role in the GDR from 1949 until 1989. Two central chapters then gather the poetry of the 'Wende' and unification as a corpus of work and characterize it, through the elucidation of recurring themes, motifs and techniques. The volume strikes a balance between giving a general overview of poetry written in 1989-1996 and focusing on individual poets whose work is particularly compelling. After identifying broad trends across a wide range of individual poems, collections and anthologies, single chapters therefore examine in greater depth the work of Volker Braun and Durs Grünbein. The concluding chapter addresses the issue of a separate GDR literature. Finally, an extensive, structured bibliography is provided, covering the poetry, literary criticism and cultural history of the period.

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Contenido

Introduction
1
The Poets Role in the GDR 19491989
27
WendeZeitgedichte
75
PostUnification Poetry by exGDR Poets
135
Volker Brauns PostWende Poetry
191
Durs Grünbeins PostWende Poetry
233
Conclusion
273
Bibliography
285
Index of Names
357
Index of Subjects
363
Derechos de autor

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Página 87 - Füßen aufzuhängen Sein Sterben als der verratene Imre Nagy Ausgegraben wurde oder der Rest von ihm BONES AND SHOES das Fernsehn war dabei Verscharrt mit dem Gesicht zur Erde 1956 WIR DIE...
Página 49 - taste' of a profession, a genre, a tendency, a party, a particular work, a particular person, a generation, an age group, the day and hour. Each word tastes of the context and contexts in which it has lived its socially charged life; all words and forms are populated by intentions.
Página 271 - Was draußen ist, wir Wissens aus des Tiers Antlitz allein ; denn schon das frühe Kind | wenden wir um und zwingens, daß es rückwärts Gestaltung sehe, nicht das Offne, das im Tiergesicht so tief ist.
Página 103 - Die Lösung Nach dem Aufstand des 17. Juni Ließ der Sekretär des Schriftstellerverbands In der Stalinallee Flugblätter verteilen Auf denen zu lesen war, daß das Volk Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe Und es nur durch verdoppelte Arbeit Zurückerobern könne. Wäre es da Nicht doch einfacher, die Regierung Löste das Volk auf und Wählte ein anderes?
Página 249 - Biologischer Walzer Zwischen Kapstadt und Grönland liegt dieser Wald Aus Begierden, Begierden die niemand kennt. Wenn es stimmt, daß wir schwierige Tiere sind Sind wir schwierige Tiere weil nichts mehr stimmt. Steter Tropfen im Mund war das Wort der Beginn Des Verzichts, einer langen Flucht in die Zeit.
Página 113 - NOVEMBER Das Brackwasser stachellippig, aufgeschnittene Drähte Lautlos, wie im Traum, driften die Tellerminen Zurück in den Geschirrschrank. Ein surrealer Moment: Mit spitzem Fuß auf dem Weltriß, und kein Schuß fällt. Die gehetzte Vernunft, unendlich müde, greift Nach dem erstbesten Irrtum ... Der Dreckverband platzt. Leuchtschriften wandern okkupantenhaft bis Mitte. BERLIN NUN FREUE DICH, zu früh.
Página 83 - ICH weiß nicht, was soll es bedeuten, Daß ich so traurig bin; Ein Märchen aus alten Zeiten, Das kommt mir nicht aus dem Sinn. Die Luft ist kühl und es dunkelt, Und ruhig fließt der Rhein; Der Gipfel des Berges funkelt Im Abendsonnenschein. Die schönste Jungfrau sitzet Dort oben wunderbar, Ihr goldnes Geschmeide blitzet, Sie kämmt ihr goldenes Haar. Sie kämmt es mit goldenem Kamme, Und singt ein Lied dabei; Das hat eine...
Página 214 - Auf zwei Beinen wie ein Clown Entscheiden Sie sich Noch kann ich meine Worte wenden Noch kann ich meinen Mund umstülpen zur Trompete Und Sie in meinem Blick halten wie in einem Strudel Noch kann ich aus meiner Haut Aber entscheiden Sie sich Noch kann ich Ihnen dienen Also äußern Sie Ihre intimen Wünsche Sonst müßte ich Ihnen etwas vormachen Sonst müßt ich mich festlegen auf mich Sonst müßt ich auf meiner Stelle treten Und mich einrollen In meiner letzten Rolle.
Página 38 - DAS ENDE DER KUNST Du darfst nicht, sagte die eule zum auerhahn, du darfst nicht die sonne besingen Die sonne ist nicht wichtig Der auerhahn nahm die sonne aus seinem gedieht Du bist ein künstler, sagte die eule zum auerhahn Und es war schön finster LIED VOM BIERMANN Wo wäre das hier ohne biermann?

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